Aromatherapie mit ätherischen Ölen, die 5 Dinge die man wissen muss

In der Naturheilkunde haben ätherische Öle ihren festen Platz und dienen in vielerlei Hinsicht zur Stärkung der Gesundheit. Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass sie sowohl psychische als auch physische Prozesse im menschlichen Körper im positiven Sinne beeinflussen können. In diesem Artikel erklären wir, was die fünf wichtigsten Fakten rund um eine Aromatherapie mit ätherischen Ölen sind.

1. Ein flüchtiges Gut

Die ätherischen Öle werden nicht nur aus den Blüten oder Blättern der Pflanzen gewonnen, sondern auch aus der Rinde, dem Wurzelwerk oder aus Harzen. Es handelt sich bei ihnen um keine konventionellen Öle, sondern der Begriff ätherisch umschreibt vielmehr etwas nicht Fassbares, also etwas Flüchtiges. Die ätherischen Öle können daher auch keine unschönen Flecken hinterlassen. Erworben werden sie zwar in flüssiger Form, also in kleinen Flakons, aber sobald sie mit der Luft in Berührung kommen, lösen sie sich auf. Daher sollten Sie stets darauf achten, dass sie die Fläschchen immer gut verschlossen halten.

2. Wirkung der ätherischen Öle

Ätherische Öle bringen die Glieder wieder in Schwung und wirken beruhigend. Außerdem können sie die Stimmung aufhellen und Angstzustände sowie Schlaflosigkeit bekämpfen. Sie haben auch eine heilende Wirkung bei Fiebererkrankungen oder Infektionen und können Schmerzen dämpfen. Zudem können sie das Wachstum von Bakterien hemmen. Auch das Immunsystem kann mit ihnen gestärkt werden, und Studien haben erwiesen, dass auch Hämorrhoiden mit ihnen zurückgedrängt werden können. Derzeit wird erforscht, ob sie auch bei der Bekämpfung von Krebs eine Wirkung erzielen können.

3. Die wichtigsten Lieferanten

Zu den wichtigsten Lieferanten für ätherische Öle zählen Lavendel, verschiedene Rosen, Bergamotte, Eukalyptus und Neroli. Ebenfalls zur Gewinnung von ätherischen Ölen geeignet sind Vanille, Zitrone, Grapefruit, Wacholder, Zimt, Patchouli, Teebaum oder Ylang Ylang. Natürlich hat jedes Öl seinen eigenen Wirkungskreis. Genauere Informationen darüber liefern zumeist die Packungsbeilagen.

4. Gewinnung der ätherischen Öle

Hergestellt werden können ätherische Öle durch verschiedene Verfahren. Die gängigsten sind Pressen, Extrahieren und Destillieren, wobei letztere die effektivste Variante ist. Beim Kauf von ätherischen Ölen sollten Sie darauf achten, dass auf eine 100-prozentige Qualität hingewiesen wird. Werden die Öle verdünnt oder synthetische Düfte hinzugegeben, dann sinkt ihr Wirkungsgrad erheblich. Bei der Anwendung sollten die Öle immer mit der Zugabe von Wasser oder anderen Ölen verwendet werden. Bei kleinen Kindern sollten, wenn überhaupt, nur sehr niedrige Dosierungen angewandt werden. Starke Öle wie Eukalyptus oder Teebaum sollten auf keinen Fall in die Gesichter der Kinder gelangen. Vorsicht ist auch während der Schwangerschaft oder der Stillzeit geboten.

5. Die Aromatherapie

Wenn Sie zuhause eine Aromatherapie anwenden wollen, geht dies am einfachsten mit einer Duftlampe, die sich problemlos im Fachhandel kaufen lässt. Diese besitzt eine Schale, die mit Wasser gefüllt werden kann. Geben Sie hier einfach ein paar Tropfen Öl dazu und zünden Sie unterhalb der Schale ein Teelicht an. Nun können sich die Öle am besten entfalten und über die Atmung und die Haut aufgenommen werden. Alternativ können auch ein elektrischer Diffusor oder ein Raumbedufter zum Einsatz kommen. Wer möchte, der kann seine ätherischen Öle auch in ein heißes Wannenbad geben, mit ihnen eine Inhalation durchführen, sie zu Massageölen dazugeben oder mit ihnen Heilumschläge zur Anwendung auf der Haut präparieren.

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