Calum Lewis, Unsplash

Ayurveda – ein Überblick zur indischen Heilkunst

Unter Ayurveda versteht man eine traditionelle, ganzheitliche Heilkunst aus Indien. Sie gilt als das älteste überlieferte Gesundheitssystem der Welt und ist zugleich eine Lebensphilosophie. Ziel ist es, Körper und Geist ins Gleichgewicht zu bringen und dieses aufrecht zu erhalten. Der Begriff Ayurveda stammt aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt so viel wie Lebenswissenschaft. Ayurveda ist also das Wissen vom langen und gesunden Leben. 

Die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha

Die Grundprinzipien des Ayurveda werden als Doshas bezeichnet. Die Funktionsprinzipien Vata, Pitta und Kapha beruhen auf der Fünf-Elemente-Lehre. Die Elemente Luft, Feuer, Äther, Wasser und Erde lassen sich überall in der Natur wiederfinden, so auch im Körper und Geist eines Menschen.

In jedem Menschen sind alle drei Doshas vertreten, doch überwiegen meist ein oder zwei davon. Je nachdem, wie Vata, Pitta und Kapha in einem Menschen verteilt sind, hat er eine Grundkonstitution, die sein persönliches Gleichgewicht bestimmt. Solange der Mensch sich in seinem individuellen Gleichgewicht befindet, bleibt er gesund. Eine Krankheit deutet auf ein Ungleichgewicht der Doshas hin. Die Doshas bestimmen außerdem Charakter und Persönlichkeit eines Menschen, sowie sein Erscheinungsbild.

Vata – das Bewegungsprinzip

Vata ist das Bewegungsprinzip. Dieses Dosha setzt sich zusammen aus den Elementen Luft und Äther. Das Vata-Dosha ist verantwortlich für die Bewegungsabläufe im Körper, geistige Sinneswahrnehmungen, das Nervensystem sowie die Atmung.

Pitta – das Stoffwechselprinzip

Das Stoffwechselprinzip Pitta ist verantwortlich für die Verdauung und die Energiegewinnung, die Temperatur des Körpers, die Regulation von Hunger und Durst sowie die Sehkraft, den Intellekt und die Emotionen. Bestimmendes Element ist das Feuer.

Kapha – das Strukturprinzip

Kapha ist das Strukturprinzip und damit für Festigkeit und Stabilität des Körpers sowie desssen Flüssigkeitshaushalt verantwortlich. Dem Kapha-Dosha sind die Elemente Erde und Wasser zugeordnet.

Hier kannst du mithilfe eines Tests herausfinden, welches Dosha bei dir stärker ausgeprägt ist.

Die zentralen Elemente der Ayurveda-Lehre

Zu den zentralen Elementen der traditionellen Lehre gehören Massagen und Reinigungstechniken, die Ernährungslehre, spirituelles Yoga sowie die Pflanzenheilkunde. Alle diese Elemente zielen darauf ab, die Grundkonstitution eines Menschen ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei greifen alle Elemente ineinander über. Wie die Elemente zum Einsatz kommen, hängt von der individuellen Konstitution eines Menschen ab.

Ayurveda Massage zur Entgiftung

Ayurveda Massagen sind Ganzkörperanwendungen, bei denen wertvolle Öle zum Einsatz kommen. Mit liebevollen, streichelnden Bewegungen werden sie einmasiert. Giftstoffe sollen so aus dem Körper ausgeleitet und die Doshas wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Bei einer Ayurveda Massage kannst du sehr gut entspannen.

Die Reinigungsmethode als Morgenritual

Ölziehen ist eine Methode um Giftstoffe aus dem Körper zu leiten. Du nimmst dabei für einige Minuten Öl in den Mund und ziehst es zwischen deinen Zähnen durch. Das bindet nicht nur Keime und Bakterien, die nicht weiter in den Körper vordringen können, sondern ist auch für die Zahngesundheit sehr förderlich. Hier erfährst du, wie Ölziehen genau funktioniert und gegen welche Krankheiten es hilft.

Wie ernähre ich mich ayurvedisch?

Gemäß der Ayurveda-Ernährungslehre sollte sich jeder Dosha-Typ anders ernähren. Durch die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel kann sich jeder Mensch im Gleichgewicht halten. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die sechs Geschmackrichtungen, Rasas genannt, süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb. Wer sich nicht konstitutionsgerecht ernährt, kann die Nahrung nicht richtig verdauen und wird krank.

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