Brooke Lark, Unsplash
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Den Frühjahrsputz zum Ausmisten nutzen

Der Frühling hat einfach etwas Magisches. Es scheint, als würde sich alles Leben erneuern und als würde uns diese erquickende Jahreszeit einen richtigen Power-Kick geben. Die perfekte Zeit für einen umfangreichreichen Frühjahrsputz und Ausmisten in den eigenen vier Wänden. Dir fehlt die notwendige Motivation, um alle Schränke, Kisten und Regale auf den Kopf zu stellen? Wir geben dir Tipps zum Entrümpeln und stellen dir die Marie-Kondo-Methode, das Death Cleaning und Pareto-Prinzip vor.

So motivierst du dich zum Frühjahrsputz und Ausmisten

Zuerst solltest du dir eine To-Do-Liste anlegen. Schreib alles auf, was du dir vornimmst und hake Deine Liste nach und nach ab. Wenn du die Liste an einen sichtbaren Ort hängst und siehst, was du alles geschafft hast, motiviert das ungemein. Denn alle deine Erledigungen sind ein kleines Erfolgserlebnis.
Natürlich solltest du dich anschließend für deine Arbeit belohnen. Setze dir zunächst bestimmte Ziele und entscheide dann, für welche du eine Belohnung erhältst, sobald du sie erreicht hast. Möchtest du beispielsweise deine Kleider ausmisten? Dann belohne dich anschließend mit einem TV-Abend und deiner Lieblingsserie.
Aufräumen, Ausmisten und Putzen macht noch mehr Spaß, wenn du währenddessen deine Lieblingsmusik hörst. Du wirst sehen, die Arbeit erledigt sich dann viel leichter. Vielleicht überlegst du dir, auch mit einer Freundin, deinem Partner oder Mitbewohnern zusammen zu putzen. Das geht erstens schneller und macht zweitens noch mehr Spaß.

Überfluss statt Minimalismus

Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, müssen wir zugeben, dass wir alle Dinge zu Hause haben, die wir eigentlich gar nicht brauchen. Unsere Zimmer und Wohnungen sind oft weit entfernt vom Minimalismus.

Bei der Kleidung wird es meistens deutlich. In unseren Schränken sind Klamotten, die wir seit Monaten oder vielleicht noch nie getragen haben. Dann hilft nur eins: Ausmisten! Und das ohne Reue.

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Marie Kondo ist die Meisterin im Ausmisten

Wenn dir das Ausmisten schwer fällt, dann schaue dir unbedingt die Konmarie-Methode von Marie Kondo an. Die Japanerin ist Autorin von Ratgebern zum Ausmisten und vor allem durch die Netflix-Serie “Aufräumen mit Marie Kondo” bekannt. Ihre Tipps zum Ausmisten und Aufräum-Techniken sind simpel aber genial. Marie Kondo rät, wie folgt vorzugehen:

  • Zuerst solltest du nach Kategorien und nicht nach Räumen ausmisten. Demnach mistest du zuerst deine Kleidung aus und nicht das ganze Schlafzimmer, in dem sie stehen. So fährst du fort mit deinen Taschen und Schuhen, Büchern, Unterlagen und Haushaltsgeräten. Ein wichtiger Tipp: Fange nicht mit deine Lieblingsstücken an, sondern bearbeite diese erst ganz zum Schluß.
  • Jetzt geht es los: Nimm alle Dinge einer Kategorie in die Hand und lege sie auf einen Haufen. Das ist im ersten Moment ein Chaos, zeigt dir aber wieviel du besitzt.
  • Nun kommt der spannendste Part: Nimm jedes einzelne Teil in die Hand und stelle dir folgende Frage: “Brauche ich dieses Teil wirklich? Macht es mich glücklich, wenn ich diesen Gegenstand in die Hand nehme?” Ist die Antwort “Nein!”, dann lege es schnell auf einen separaten Haufen, den du später entsorgst.
  • Die Dinge die du tatsächlich behältst sollen nun einen festen Platz in deiner Wohnung bekommen. Wenn du ein Teil benutzt, dann lege es danach wieder an seinen Platz zurück. Somit vermeidest du automatisch Unordnung.

In diesem Video zeigt dir Marie Kondo, wie du Kleidung am einfachsten faltest:

Death Cleaning befreit dich von unnötigem Besitz

Wenn es dir trotz der Konmarie-Methode schwer fällt, deine Habseligkeiten auszumisten, hilft dir vielleicht das Prinzip des “Death Cleaning”. Dabei geht es darum, alles auszumisten, was wir nicht zum Leben benötigen.

Death Cleaning hat das Ziel, soviel Ordnung zu schaffen, dass wir jederzeit sterben können, ohne unsere Hinterbliebenen mit unnötigem Ballast aus unserer Wohnung zu belasten. Dies ist zwar eine sehr radikale aber effektive Methode.

Pareto: Denn wir nutzen viel weniger, als wir besitzen

Wenn du trotzdem nicht weißt, was du alles ausmisten sollst, hilft Dir vielleicht das Pareto-Prinzip. Hierbei handelt es sich um eine 80-zu-20-Regel, die in nahezu jedem Bereich des Alltages angewandt werden kann. Das Pareto-Prinzip besagt, dass wir 80 Prozent unserer Zeit mit gerade einmal 20 Prozent der Dinge verbringen, die wir besitzen. Das heißt, vieles ist einfach total überflüssig und kann bedenkenlos ausgemistet werden.

Egal für welche Methode du dich entscheidest: Nicht lange zögern, sondern einfach anfangen!

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