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Minimalismus als Trend – Entrümpeln für die Seele

Der Minimalismus gehört zu den interessantesten Trends der letzten Zeit. Sein Ziel besteht darin, sich nicht an zahlreiche materielle Dinge zu binden, sondern sich auf wenige, hochwertige Dinge zu beschränken. Mit dem Minimalismus entsteht häufig eine große Leichtigkeit, die sich im Idealfall auf das gesamte Leben positiv auswirkt. Hast du schon seit längerer Zeit das Gefühl, dass du zu viele unwichtige Dinge in deinem Leben hast? Dann ist es vielleicht Zeit, zu entrümpeln und damit neuen Platz in deinem Leben zu schaffen. Der Minimalismus hält dabei einige Tricks bereit, die dir dabei helfen sollen, sich besser von alten, nicht mehr benötigten Dingen zu lösen.

1. Was brauchst du wirklich?

Wenn du entrümpeln möchtest, aber nicht weißt, wie du beginnen sollst, dann kann es hilfreich sein, eine Liste zu erstellen. Nimm dir die Zeit und schreibe in Stichwörtern alle Sachen auf, die du in deinem Leben benötigst. Hierbei geht es nur um Gegenstände. Notiere das, was für dich unabdingbar erscheint – zum Beispiel eine Matratze, eine Decke, ein Kleiderständer. Du musst dich dabei nicht unbedingt auf Gegenstände beziehen, die sich aktuell in deiner Wohnung befinden. Es geht um eine abstrakte Auflistung.

2. Was möchtest du behalten?

Der “echte” Minimalismus beschränkt sich tatsächlich nur auf die Lagerung von Dingen, die wir unbedingt benötigen. Falls du zunächst einfach nur sinnvoll entrümpeln willst, kannst du im nächsten Schritt eine zweite Liste erstellen. In diese kommen Dinge, die du auf jeden Fall behalten möchtest. In diese kannst du, wenn du möchtest, auch Gegenstände aufnehmen, die du erst noch kaufen willst. Die meisten Menschen schreiben auch wichtige Andenken in diese Liste, also zum Beispiel Fotos, Geschenke zu besonderen Anlässen oder Briefe, die Sie behalten wollen. Hier findest du viele Tipps, die dir das Ausmisten und Entrümpeln erleichtern.

3. Erstelle dein Traum-Inventar

Jetzt weißt du, welche Gegenstände in deiner Wohnung auf keinen Fall fehlen sollten. Jetzt ist die Zeit gekommen, in Gedanken zu planen, wie eine Wohnung in “Idealbesetzung” aussehen würde. Wie stellst du dir deinen idealen Tag in der Wohnung vor und was brauchst du dafür? Überlege dir dafür ruhig mehrere Szenarien. Diese geben dir einen wertvollen Hinweis darauf, wie deine Wohnung optimal ausgestattet sein sollte.

4. Finde heraus, was du entrümpeln kannst

Jetzt hast du mehrere Listen mit Gegenständen erstellt, die Dinge enthalten, die du auf jeden Fall in deiner Wohnung haben möchtest und bei denen du der Meinung bist, dass du sie für ein glückliches Leben benötigst. Jetzt ist die Zeit gekommen, herauszufinden, was du entsorgen kannst. Schaue dabei auch in Schubladen, Schränke und in den Keller. Die zu entsorgenden Dinge kannst du in Kisten packen. Im Idealfall kannst du alles in ein Zimmer oder zumindest in eine Zimmerecke stellen. 

5. Richtig entsorgen

Grundsätzlich solltest du beim Entrümpeln die Dinge nicht einfach nur wegwerfen. Versuche so viel wie möglich zu verkaufen. Nutze dafür zum Beispiel Aushänge oder Online-Kleinanzeigenportale. Wenn Bedarf besteht, kann auch ein Umzugsunternehmen bei der Entrümpelung unterstützen.

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