Pilates
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PILATES – Power, tolle Figur und gute Haltung!

Wenn Sie nach einer Methode suchen, die sowohl Ihren Körper als auch Ihr Gehirn in Form bringt, sollten Sie Pilates in Erwägung ziehen. Es kombiniert Koordinations- und Atemtechniken sowie Dehn- und Kräftigungsübungen auf eine sinnvolle Art und Weise. Das Ganzkörpertraining ist sehr anspruchsvoll und wurde nach seinem Erfinder Joseph Hubertus Pilates benannt. Er litt schon als Kind unter verschiedenen Erkrankungen, sodass er später zahlreiche Bewegungsmethoden trainierte und studierte. Er machte es sich zum Ziel, auf sportlichem Wege gesundheitliche Probleme zu besiegen. 1923 eröffnete er in New York sein erstes Studio, da er eine Trainingsmethode entwickelt hatte, die schnell viele Anhänger fand.

Was ist Pilates?

Bei Pilates werden durch gezielte Übungen, die sehr anspruchsvoll sind, insbesondere die Rücken-, Bauch-, Beckenboden- und Beinmuskulatur gestärkt. Das Augenmerk gilt besonders der Körpermitte, um die Beweglichkeit zu verbessern. Dies ist jedoch nur mit einer geistigen Entspannung und Konzentration möglich, denn Pilates versteht sich als sanfte, aber sehr wirkungsvolle Trainingsmethode nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist. Die Atmung wird ganz gezielt mit den Bewegungen koordiniert. Das systematische Ganzkörpertraining ist daher sehr anspruchsvoll. Es wird ein starkes Körperzentrum aufgebaut und ein schlanker Muskelaufbau erzielt. Neben der Quantität spielt auch die Qualität der Übungen eine wichtige Rolle.

Sinn und Grundsätze von Pilates

Das effektive Ganzkörpertraining, das sehr anspruchsvoll ist, beruht auf folgenden Prinzipien: Zentrierung, Bewegungsfluss, Atmung, Konzentration, Präzision und Kontrolle. Es gibt 36 Grundübungen sowie zwei Trainingsgeräte: Reformer und Trapeztisch. Wenn Sie zu Hause trainieren möchten, genügt eine Trainingsmatte.

  • Zentrierung
    Das Körperzentrum (Region um Bauchnabel) ist der Ausgangspunkt von allen Bewegungen. Durch die Zentrierung wird der Körper damit aus der Mitte heraus aufgerichtet.
  • Bewegungsfluss
    Alle Bewegungen werden langsam und geschmeidig durchgeführt. Dabei entsteht ein Bewegungsfluss, sodass die Koordination verbessert wird.
  • Atmung
    Das bewusste Atmen spielt eine wichtige Rolle. Durch die tiefen und rhythmischen Atemzüge wird der Körper mit mehr Sauerstoff versorgt. Verspannungen werden dadurch gelöst und es erfolgt ein Trainieren des Zwerchfells.
  • Konzentration
    Während der Übungen konzentrieren Sie sich bewusst auf die Bewegungen und die Atmung, um die Wahrnehmung für Ihren Körper und die Abläufe zu verbessern.
  • Präzision und Kontrolle
    Jede Bewegung wird präzise und kontrolliert gesteuert, was für mehr Körperbeherrschung sorgt.

Pilates vs. anspruchsvolles Ganzkörpertraining

Durch die Pilates-Methode wird das Körperzentrum gestärkt und eine gesunde Körperhaltung erzielt. Dadurch werden Muskelverspannungen und Rückenbeschwerden vermieden. Außerdem werden die Gelenke und Muskeln wieder in Schwung gebracht, ohne sie zu belasten. Das Ganzkörpertraining ist daher ebenso für Menschen mit Übergewicht geeignet und empfehlenswert. Auch die Körperhaltung und letzten Endes ebenso die Leistungsfähigkeit werden verbessert. Mit Pilates werden die Fitness und der Geist nachhaltig gefördert.

Fazit

Zahlreiche Übungen aus Pilates stammen aus Yoga, das ebenso Körperübungen und Entspannungstechniken beinhaltet. Für diese Teilnehmer ist das Ganzkörpertraining Pilates eine tolle Ergänzung, das eher ein Konditionstraining darstellt und zum neuen Körperbewusstsein verhilft. Das spirituelle Ziel von Yoga hingegen ist es, den Körper, die Seele und den Geist wieder in Einklang zu bringen. Pilates dient jedoch ebenso der geistigen Entspannung.