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Was ist eigentlich Propolis

Propolis- oder Kittharz, auch Stopfwachs genannt, dient unseren Honigbienen als zweiter Baustoff in ihrem Haushalt. Im Gegensatz zum Wachs ist es kein körpereigenes Erzeugnis, sondern ein Gemisch von Baumharzen, also pflanzlicher Herkunft, das von den Honigbienen in den Bienenstock eingetragen wird.

Es entstammt harzspendenden Bäumen, wie z. B. Pappeln, Birken, Erlen, Eschen, Kastanien, Kirschen, Pflaumen, Fichten, Tannen und Kiefern. Insbesondere werden die klebrigen Harzüberzüge der Knospen gesammelt. Dem Rohmaterial mengen die Bienen ein körpereigenes Sekret sowie Blütenpollen und Wachs bei. Die im Propolis enthaltenen Flavone bilden einen großen Bestandteil. Propolis oder Kittharz dient unseren Bienen in erster Linie dazu, Ritzen und Spalten in ihren Wohnungen zu verstopfen. Propolis wird von unseren Bienen aber auch seit Millionen von Jahren als Schutz gegen Bakterien, Viren und Pilze d. h., gegen Krankheitserreger in ihrem Stock erfolgreich eingesetzt.

Die für die Menschheit nutzbringenden Eigenschaften von Propolis wurden schon früh erkannt und reichen nachweisbar bis 300 Jahre v. Chr. Vor allen Dingen wurde Propolis zum Schutz der Haut und Schleimhäute eingesetzt. Dank seiner unterstützenden Eigenschaften erfreut sich Propolis bis in unsere heutige Zeit einer immer größer werdenden Beliebtheit, auch im kosmetischen Bereich, als Naturprodukt zum Nutzen des vom Alltag gekennzeichneten Menschen und zu seinem Wohlbefinden.