Wasser verschafft dir die beste Abkühlung im Sommer. Foto: Genessa Panainte, Unsplash

Das sind die coolsten Tipps bei Hitze im Sommer

Wir lieben den Sommer! Doch die Hitze macht uns auch zu schaffen. Vor allem wenn wir tagsüber nicht im Schwimmbad sondern im Büro sind oder Nachts in der aufgeheizten Wohnung nicht schlafen können. Für den Körper ist die Temperatur knapp unter 40°C eine Belastung. So schaffst du es auch ohne Klimaanlage, dich und deine Wohnung zu kühlen und die Hitze im Sommer angenehm zu gestalten.

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Cool bleiben trotz heißer Temperaturen

Menschen mit schwachem Kreislauf, Übergewicht, chronischen Erkrankungen und im mittleren bis hohen Alter leiden im Sommer besonders unter der Hitze. Ihr Kreislauf muss an Tagen jenseits der 33°C einen Marathon laufen, was insbesondere dann zur Belastung wird, wenn es selbst in der Nacht nicht signifikant abkühlt. Bleiben die Temperaturen dann oberhalb der 20°C, spricht man von tropischer Hitze.

Die Gefahr, dass der Kreislauf schwach macht, Kopfschmerzen omnipräsent sind oder man sich generell abgeschlagen fühlt, ist dann besonders hoch. Wichtig ist frühzeitig gegenzusteuern und sich den außergewöhnlichen Bedingungen entsprechend anzupassen.

Damit der Sommer trotz heißer Temperaturen für dich trotzdem die schönste Jahreszeit bleibt, gibt es ein paar leicht umzusetzende Tipps für deinen Alltag.

Viel Wasser trinken als Maßnahme Nr. 1 bei Sommerhitze

Das Wichtigste bei hohen Temperaturen liegt auf der Hand: ausreichend trinken! Der Körper benötigt Flüssigkeit, um sich damit von Innen abzukühlen. Da du bei Sommerhitze mehr schwitzt als sonst, musst du deinem Körper die verlorene Flüssigkeit natürlich auch wieder zurück geben. Passiert dies nicht oder zu wenig, droht schnell eine Dehydrierung. In Kombination mit den hohen Temperaturen und ein wenig körperlicher Betätigung wird dein Kreislauf und das eigene Wohlbefinden dann ordentlich beeinträchtigt.

Der ideale Durstlöscher ist entweder Leitungswasser oder abgefülltes, stilles Wasser. Letzteres hat den Vorteil, dass darin Mineralstoffe enthalten sind. Da der Körper diese ausschwitzt, tust du ihm etwas gutes, wenn du ihm die Mineralstoffe wieder zurück gibst.

Wer Leitungswasser trinkt, sollte ab und an zu einer leichten Schorle greifen, um die notwendigen Mineralstoffe zu erhalten. Bei großer Hitze reichen die oftmals empfohlenen zwei Liter Flüssigkeit am Tag nicht mehr aus. Mindestens drei, besser vier Liter sollten es schon sein.

Dein stilles Wasser kannst du auch mit ein paar Spritzern Zitronensaft, ein paar Minzblättern oder frischen Himbeeren geschmacklich aufpeppen. Ein selbstgemachter Eistee aus Kräutertee und ohne Zucker kannst du ebenfalls ganz nach deinem Geschmack abwandeln und somit zu deinem Sommerdrink werden lassen.

Auch Eiswürfel beziehungsweise sehr heiße Getränke solltest du während der Sommerhitze reduzieren. Dein Körper wendet ansonsten sehr viel Energie an, um die zugeführte Kälte oder Wärme wieder auszugleichen. Lauwarm bis leicht gekühlt verträgt dein Organismus nun am besten.

Leichte Kost und warme Suppen bei sommerlicher Hitze

Auch deine Ernährung solltest du an die heißen Temperaturen anpassen. Besser als eine große sind mehrere kleinere, leichte Mahlzeiten. Gemüsepfannen und Salate oder asiatische Gerichte mit Reis sind sehr leicht und gut bekömmlich.

Schweres und reichhaltiges Essen zu verdauen fällt dem Körper jetzt wesentlich schwerer. Ähnlich wie bei eiskalten oder heißen Getränken, benötigt er für die Verdauung sehr viel Energie und erhitzt dadurch weiter selbst.

Obst ist immer eine gute Option, da es Flüssigkeit enthält und außerdem kühlt. Zu den wasserreichen Früchten gehören beispielsweise Erdbeeren, Pfirsiche und Melonen.

Mineralien, die wir durch das Schwitzen verlieren, können wir sehr gut auch durch salzige Lebensmittel wieder zurückführen. Sehr gut eignen sich Gemüsebrühen mit ein wenig Einlage, die nicht zu heiß gegessen werden. Sie gleichen unseren Elektrolyte- und Flüssigkeitshaushalt aus, sind sättigend und liegen nicht so schwer im Magen.

Den Körper vor Sonne und Hitze schützen

Hältst du dich viel draußen auf, ist nicht nur die Hitze, sondern auch die Sonneneinstrahlung eine Belastung für deinen Körper. Helle Hauttypen sollten alle freien Körperstellen und das Gesicht mit mindestens einem Lichtschutzfaktor 30 eincremen. Noch besser und länger geschützt bist du mit einem UV50-Schutz. 

Denke daran, die Sonnencreme regelmäßig zu erneuern, da mindesten die Hälfte des Schutzes durch das Schwitzen verloren gehen. Finde hier ausführliche Informationen, welche die beste Sonnencreme für dich ist, wie du dich richtig eincremst und welche Körperstellen besonders gut geschützt werden sollen.

Schütze deine Haut zusätzlich, indem du dich mehrheitlich im Schatten aufhältst. Auch dein Kreislauf leidet unter der direkten Sonneneinstrahlung und du läufst Gefahr, einen Sonnenstich zu bekommen.

Foto: Marion Michele, Unsplash

Leichte Kleidung ist bei hohen Temperaturen ein Muss. Wenn es in deinem (Berufs-)Alltag möglich ist, entscheide dich für luftige Kleider, kurze Hosen und Oberteile. Wenn du auf der Arbeit etwas förmlicher erscheinen muss, wähle natürliche und atmungsaktive Materialien wie Leinen oder leichte Baumwolle. 

Trage bevorzugt helle Farben, denn sie reflektieren die Sonneneinstrahlung so gut wie möglich zurück, während dunkle Farben, allen voran Schwarz, die Strahlen anziehen und sich zusätzlich aufheizen. Abschließend trage einen Sonnenhut, eine sportliche Schildcappi oder schöne Tücher sowie eine Sonnenbrille und schütze Kopf und Gesicht vor der Sonne.  

Auch deine Bettwäsche solltest du den Temperaturen anpassen. Statt der Steppdecke reicht es, wenn du dich nur mit einem Laken zudeckst. Besonders kühlend ist auch hier Leinen oder eine Bettwäsche aus Halbleinen, ein Mischgewebe mit Leinen und Baumwolle.

Schnelle und einfache Abkühlung im Büro und Zuhause

Die heißen Sommertage verbringt man natürlich am besten an einem schattigen Plätzchen am Pool oder See, wo man sich regelmäßig erfrischen kann.

Foto: Farooq Khan, Pexels

Weil das nicht immer möglich ist, hilft es, im Laufe des Tages ein paar Mal die Handgelenke und die Unterarme abzuduschen. Auch ein kühles Fußbad ist wunderbar erfrischend, wenn man keine Dusche oder den Swimmingpool in der Nähe hat. Das Wasser hat einen imminenten kühlenden Effekt und verdampft, was die Haut nachhaltig kühlt.

Anders als häufig angenommen, ist es aber wesentlich besser, wenn das Wasser eher lauwarm bis kühl statt eiskalt ist. Das Prinzip ist hier das selbe wie bei den eiskalten Getränken: Bei einer kalten Dusche arbeitet dein Körper auf Hochtouren, um die Temperatur wieder auszugleichen. Die Folge: nur kurze Zeit später ist dir noch wärmer als zuvor.

Im Büro hilft dir ein nasser Lappen oder ein feuchtes Tuch auf dem Nacken, den Oberschenkeln oder unter den Armen. Eine kühlende Körperlotion oder ein Thermalwasserspray sind ebenfalls super geeignet, um sofortige Abkühlung zu erreichen. Speziell ein Thermalwasserspray kannst du dir sogar ins Gesicht sprühen, ohne direkt pitschnass zu sein. 

In stickigen Räumen, Bus oder Bahn ist ein Handfächer hilfreich, um so ein klein wenig Abkühlung zu bekommen. Auch ein Tischventilator erzeugt ein permanentes Lüftchen, das im warmen Büro angenehm ist.

Bei großer Hitze solltest du diese 3 Dinge vermeiden

  1. Verzichte bei Hitze im Sommer auf jeglichen Alkohol, denn der heizt den Körper auf und trocknet ihn zusätzlich noch aus. Diesen Wasserverlust auszugleichen ist kaum noch möglich, wenn der Körper sowieso schon viel Flüssigkeit durch das natürliche Schwitzen verliert.
  2. Koffein sollte, wenn überhaupt, nur in Maßen genossen werden. Koffeinhaltige Getränke sind natriumarm und enthalten keine wichtigen Mineralstoffe. Sie interagieren aber mit dem Kreislauf, der bei Hitze sowieso schon unter Höchstleistungen arbeitet.
  3. Am besten ist außerdem, wenn du dich so wenig wie nur möglich bewegst. Verzichte auf Besuche im Fitnessstudio, lange Fahrradtouren und alles andere, was dich körperlich belastet. Lass es an hitzigen Tagen einfach ganz ruhig angehen und bürde deinem Körper nicht noch mehr auf, wenn er all seine Leistung dazu benötigt, dich möglichst schonend zu temperieren.

Richtig lüften: So bleibt deine Wohnung kühl bei Sommerhitze

Dachgeschossler haben schlechte Karten: tagsüber wie nachts, ob mit Rollläden oder nicht – die Temperaturen werden unangenehm ansteigen und gefühlte Ewigkeiten in den Räumen feststecken.

Foto: Eduard Militaru, Unsplash

Ventilatoren machen die Raumtemperatur zwar keinen einzigen Grad kühler, suggerieren aber zumindest eine empfundene Abkühlung. Egal auf welcher Etage du wohnst, du solltest bei einer Hitzewelle im Sommer alle Möglichkeiten nutzen, die Wohnung zu verdunkeln. Schließe spätestens ab dem späten Vormittag alle Fenster, ziehe die Vorhänge zu und lasse alle Rolläden herunter. Lüfte erst, wenn es zum Abend und der Nacht kühler wird wird und halte die Fenster bis zum Morgen geöffnet. 

Das funktioniert aber nur, wenn du tagsüber nicht zu Hause bist. Bleibst du in deiner Wohnung und lässt die Fenster geschlossen, steigt dadurch zwar die Raumtemperatur aber vor allem auch die Luftfeuchtigkeit und diese macht die Hitze noch unerträglicher. Gerade für Menschen mit Kreislaufproblemen ist dieses Raumklima dann fatal. Wichtiger ist, dass du einen Durchzug in deiner Wohnung schaffst, so dass die feuchte Luft entweichen kann. Ansonsten behelfe dir mit einem Ventilator.

Wenn du einen Luftzug in der Wohnung erzeugen willst, sollte immer überkreuz mit Durchzug gelüftet werden. Wer zwei Etagen zur Verfügung hat, kann nach dem Schornsteinprinzip aus dem oberen Fenster die warme Luft herauslüften, während aus einem niedriger gelegenen Fenster kalte Luft hereinströmt und warme Luft nach oben presst. 

Elektrische Geräte, die nicht in Benutzung sind, gehören unbedingt ausgeschaltet. Wer eine offene Küche im Wohnzimmer hat, sollte Herdplatten und vor allem den Backofen einfach völlig ausgeschaltet lassen. Nutze das gute Wetter für ein Picknick im Grünen oder grille mit Freunden und Familie.

Abends freuen wir uns, endlich ohne Pulli lange draußen bleiben zu können. Doch tagsüber ächzen wir unter der Sommerhitze. Mit unseren Tipps bleibst du bei den heißen Temperaturen ganz entspannt, auch wenn du den Sommer nicht im Schwimmbad, sondern im Büro verbringen musst. #sommer #hitzewelle #abkühlung #klimaanlage #fußbad Foto: Genessa Panainte

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